Seminare für kindertagesstätten, krippen, kindertagespflege


„Ein Kind kann etwas falsch machen und das bedarf der Korrektur. Wenn Kinder ständig hören, dass sie etwas falsch machen, dann fühlen sie: Ich bin falsch. Sie müssen auch hören: Ich mache etwas richtig. Ich bin richtig.“ (Dr. Udo baer)


Nach wie vor wird darüber diskutiert, wie wir Erwachsenen Kindern Grenzen setzen, wie Eltern an einem Strang ziehen müssen, wie Front gemacht wird – gegen Kinder, damit sie so funktionieren wie wir sie brauchen. Möglichst wenig Stress, wenig Auseinandersetzung – ganz viel Harmonie und sicherlich auch Gehorsam. Das bricht mir das Herz….

 

Ich habe andere Ideen. Kinder sind genauso wertvolle Menschen wie Erwachsene und niemand muss an ihnen „herum(er)ziehen“. Menschen wie Astrid Lindgren, Dr. Udo Baer und Dr. phil. Gabriele Frick-Baer, Jesper Juul inspirieren mich immer wieder. Mit ihrer Unerschütterlichkeit, mit ihrer würdigenden Begleitung und das mit solch einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit.

 

Kinder brauchen keine Grenzen! Kein Mensch möchte begrenzt werden. Oder wie erleben Sie es, wenn Ihnen Grenzen gesetzt werden? Schlüpfen Sie mal in die Rolle Ihres Kindes und hören Sie sich selbst zu, sehen Sie sich an, wenn Sie Ihrem Kind seine Grenzen aufzeigen. Spüren Sie in sich hinein und fühlen Ihren Körper.

 

Kinder brauchen Eltern, die Verantwortung für sich übernehmen, die sich ihrer Rolle als Mutter/Vater bewusst sind und diese ausfüllen. Eltern, die sich ihrer Bedürfnisse bewusst sind und die für das Gelingen der Beziehung zum Kind Verantwortung übernehmen. Eltern als Vorbilder, die ihre eigenen Grenzen spüren und sie auch wahren. Das kann eine Begrenzung für das Kind zur Folge haben, die es mehr oder weniger gut akzeptieren kann UND es ist keine Strafe. Es ist eine Haltung, die dem Kind Zuverlässigkeit und Sicherheit vermittelt. Und wenn sich das Kind sicher fühlt, wird es Ihre Grenzen wahren.

 

Das Tolle ist, dass Ihr Kind dadurch ganz natürlich lernt, eigene Grenzen wahrzunehmen und sie auch authentisch zu vertreten. Das, was vielen Erwachsenen sehr schwer fällt – Nein zu sagen…

 


„Zwei Dinge hatten wir, die unsere Kindheit zu dem machten, wie sie war – Geborgenheit und Freiheit“ (Astrid Lindgren)


Mein Angebot gilt für Eltern, Pflegeeltern, ErzieherInnen, PädagogInnen, TherapeutInnen, Bezugspersonen

Ich biete Teamfortbildungen, Elternabende und Vorträge an (auch über Fortbildungsinstitute)


Seminar: Die Weisheit der Kinder

"Verhaltensauffällige Kinder", "Kinder mit besonderen Herausforderungen" oder "Kinder, die aus dem Rahmen fallen" - aber ist das wirklich so? Oder verstehen wir die Kinder nur nicht? Wir reden aneinander vorbei, das Verhalten von Kindern erleben wir als unerklärlich und unverständlich. 

 

In dieser Seminarreihe wollen wir das Erleben der Kinder aus ihrer Perspektive heraus verstehen. Dabei sind zwei Aspekte besonders wichtig: Jedes Verhalten hat einen Sinn und "verstehen" lernen, was sie uns nicht sagen, aber dafür zeigen.


Seminar: Wie Kinder fühlen

Ein spannendes und immer aktuelles Thema - vielen Menschen ist es ein Herzensanliegen, sich mit dem Verhalten von Kindern zu beschäftigen. Hauptsächlich aber mit den negativen Verhaltensweisen, mit den Problemen, die Kindern ihren Eltern und Erziehenden bereiten. Es werden sich viele engagierte Gedanken über Hilfsangebote, Konsequenzen, Lösungen gemacht und immer mit der Selbstverständlichkeit, das kindliche Verhalten zu ändern. Doch wie Kinder fühlen, da sind wir sparsam mit unserer Energie. Dabei braucht so ein wichtiges, tiefes Thema mehr Beachtung.


Seminar: "Nein, deine Suppe esse ich nicht!" 

Seminar für Kindertagesstätten und Elternabend in Krippen und Kindertagesstätten

Der eine schlingt sein Essen, der andere stochert und braucht ewig und der dritte mag das alles nicht. Häufig wird Essen

dann als Belohnung oder Bestrafung eingesetzt. Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt - oder soll wenigstens

probiert werden. In diesem Seminar geht es um folgende Punkte: 

  • Aufklärung über Essstörungen im Kindesalter
  • Gesellschaftliche Einflüsse auf das Ernährungsverhalten, Wandel der Mahlzeiten und der Esskultur
  • Welche Aufgaben erfüllen Essen und Ernährung?
  • Welche Bedeutung hat das Thema Essen und Ernährung für mich als Erzieherin?
  • Essensrituale, die uns wichtig sind
  • Achtsamkeitsprinzip

Seminar: "Is(s)t mein Kind richtig?"

Elternabend in Krippen und Kindertagesstätten

In Familien wird immer seltener zusammen gegessen. Viele sind schon froh, wenn sie überhaupt eine gemeinsame Mahlzeit am Tag einnehmen. Manche essen vor dem Fernseher, andere streiten beim Essen und es finden ziemlich viele Machtkämpfe am Tisch statt. 

Ich möchte Ihnen Lust auf das gemeinsame Essen in Ihrer Familie machen und zeigen, dass eine wertschätzende Ess- und Tischkultur die Lösung vieler Probleme in der Familie sein kann. Bleiben Sie gelassen, auch und gerade bei den Mahlzeiten. Genießen Sie das Essen, genießen Sie einander und die Kinder. Das "Herz des Hauses" befindet sich in der Küche und am Esstisch, Die täglichen gemeinsamen Mahlzeiten bieten jedem Kind und jedem Erwachsenen die einzigartige Möglichkeit, aktiv zum guten Klima in der Familie beizutragen. 

 

Freuen Sie sich auf einen Vortrag, menschlich und auf Augenhöhe. Im Mittelpunkt stehen Ihre aktuellen Fragen und Sorgen.  


Seminar: Die 5 primären Leibbewegungen 

Der Leib ist die Art und Weise unseres Erlebens, unseres Spürens und Fühlens. Leiblichkeit ist schon vorhanden, bevor wir über die und die Welt reflektieren. 

 

Neugeborene und Säuglinge erfahren die Welt leiblich in ihrer "Bewegtheit" und ihren Impulsen, im reflexartigen Greifen nach der Mutter, in Stimmungen und Atmosphären, im Spüren des Miteinander, im Anlehnen beim Füttern, im Drücken, im Schauen und im Tönen - die primären Leibbewegungen sind also für die Förderung der Bindungsfähigkeit von sehr großer Bedeutung.

 

Die ersten Beziehungserfahrungen mit den Bezugspersonen programmieren das Gehirn in Sachen Beziehungen. In den ersten zwei Lebensjahren erwerben wir das sogenannte Urvertrauen. Aus diesem Grund sind die ersten Lebensjahre so besonders prägend für unser gesamtes Dasein. Kinder sind in ihrer Entwicklung erst ab dem 3. Lebensjahr in der Lage zur Interaktion mit anderen Kindern, das heißt auch, dass sie erst dann für die Fremdunterbringung bereit sind.

 

Gehen sie vor dem 3. Lebensjahr in die Krippe oder Kindertagespflege befindet sich das Kind in einer permanenten Stresssituation und erhöhten Cortisolausschüttung. Das Kind braucht zuhause dann weniger Termine, und mehr Geborgenheit und Ruhe. Es gibt viele gute Gründe, warum Eltern sich entscheiden, ihr Kind in die Krippe oder Kindertagespflege zu geben. Umso wichtiger für das Kind, verstehende Erwachsene um sich zu haben, die achtsam, respektvoll und würdevoll mit ihnen umgehen.

 

Die primären Leibbewegungen sind die ersten Lebens- und Erlebensäußerungen von Säuglingen sind: 

  • Schauen und gesehen werden
  • Tönen und gehört werden
  • Greifen und ergriffen werden
  • Drücken und gedrückt werden
  • Lehnen und Halten

 

Das Seminar beinhaltet theoretischen Input, Übungen zur achtsamen Körperwahrnehmung, kreatives Gestalten und Austausch. Ziel ist es, neue und andere Erfahrungen in Bezug auf Wirksamkeit und Sicherheit im Umgang mit den Kindern zu stärken.


Seminar: Traumatisierte Kinder in der Kindertagespflege, Krippen und im Kindergarten

Emotionale Vernachlässigung, Gewalt, Kriegs- und Fluchterfahrungen – die Anlässe und Ursachen sind genauso vielfältig wie die Reaktionen. Kinder zeigen dann Verhaltensweisen, die nicht nur ihnen, sondern auch den Tagespflegepersonen das Leben schwer machen und oftmals kaum nachvollziehbar sind. In diesem Seminar erfahren Sie, wie unser Gehirn auf traumatischen Stress reagiert und welche Symptome dann sichtbar werden. Auffälliges Verhalten kann dann aus einem anderen Blickwinkel gesehen werden. 


Seminar: Kinderseelen verstehen - Verhaltensauffälligkeiten und ihre Hintergründe

Wann spricht man von Verhaltensauffälligkeiten? Welche bedingenden Faktoren spielen eine Rolle? Wie kann ich sie beeinflussen?

 

In diesem Seminar soll ein Verständnis für diese oft störenden, belastenden und die Entwicklung eines Kindes beeinträchtigenden Verhaltensweisen nahegebracht werden. 


Seminar: Resilienz - Was Kinder stark macht

 

Bereits im Kindergartenalter lernen Kinder mit kleinen und großen Krisen umzugehen. Ganz egal, ob es dabei um veränderte Familienstrukturen, Arbeitslosigkeit oder den Migrationshintergrund der Eltern geht - das sind nur einige Beispiele für die besonderen Herausforderungen, die ein Kind zu bewältigen hat. Daher ist es wichtig, dass die Widerstandsfähigkeit gefördert wird. 


Seminar: Das Elterngespräch - wie kann eine wertschätzende Zusammenarbeit gelingen?

Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen eines Kindes. Damit sind sie gleichzeitig auch die wichtigsten Partner für die Mitarbeiter in Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege. Eine wertschätzende und kooperative Zusammenarbeit, Offenheit und gegenseitiger Respekt sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Kooperation. Schwierig kann es werden, wenn Konflikte, unangenehme Themen oder Kritik besprochen werden müssen. Um diese Herausforderungen meistern zu können, brauchen Sie professionelle Souveränität und ein gutes methodisches Handwerkszeug. 


Seminar: Entwicklungsgespräche mit Eltern planen und durchführen

Kinder brauchen individuelle Unterstützung und Förderung, damit Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnisse, und auch Entwicklungsverzögerungen und Defizite möglichst früh erkannt werden. Eltern interessieren sich in erster Linie dafür, wie es ihrem Kind in der KiTa geht, ob seine Entwicklung gefördert wird und wie individuell Sie als ErzieherInnen auf das Kind eingehen. Und als ErzieherInnen sind Sie auf den Austausch mit Eltern angeiwesen.

 

In Entwicklungsgesprächen wird ein wesentlicher Teil der Erziehungspartnerschaft vollzogen. Sie sind regelmäßige, vorbereitete Einzelgespräche, in denen die Entwicklung des Kindes in den verschiedenen Lebensräumen im Mittelpunkt stehen. Sie eignen sich hervorragend, um das Vertrauen zwischen Ihnen und den Eltern zu stärken.


Seminar: "Wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus" - wertschätzende, würdigende und lösungsorientierte Gesprächsführung im Alltag

Gelingende Kommunikation ist ein ganz zentrales Werkzeug in der Beziehungsarbeit. Und jeder von uns kennt die Alltagstücken zwischenmenschlicher Kommunikation: Missverständnisse. Da wundern wir uns, warum die Kinder sich am Mittagstisch unterm Tisch gegen das Bein hauen, obwohl wir doch darum gebeten haben, nicht zu treten. Oder wir fragen ganz freundlich, ob das Kind sich jetzt mal die Zähne putzen gehen möchte und wundern uns darüber, dass das Kind alles tut außer die  Zähne zu putzen.

 

Es gibt unzählige Beispiele, in denen wir aneinander vorbeireden, weniger gut zuhören oder etwas hören, was gar nicht gesagt wurde. Aber wie kann das verändert werden? 

Ganz einfach: eine klare Kommunikation, eine klare Haltung, eine klare Körpersprache.


Wenn Sie detaillierte Informationen über die Inhalte der Seminare haben möchten, kontaktieren Sie mich gern!