Coaching - Kommunikation - Beratung

So arbeite ich

Ess-Störungen sind keine Ernährungsstörungen, sondern seelische Erkrankungen. Einfach nur ein bisschen mehr oder weniger essen - es wäre so einfach. Ist es aber leider nicht.

Ess-Störungen sind bei Betroffenen und deren Angehörigen häufig mit Verzweiflung, Schuldgefühlen, Einsamkeit und Scham verbunden.

 

Meine Sicht auf eine "Ess-Störung" ist systemisch geprägt. D. h. neben der betroffenen Person beziehe ich, soweit erforderlich, das soziale Umfeld (Familie, Freunde etc.) mit ein. Ich sehe die Ess-Störung nicht als das alleinige Problem an, sondern eher als ein Symptom. Manchmal ist es ein Symptom dafür, dass es z. B. im Familiensystem Schwierigkeiten gibt. In diesem Fall kann eine Ess-Störung als Lösungsversuch gesehen werden, diese Probleme zu bewältigen. Solange die Ess-Störung für die Klienten wichtig ist und als Stütze dient, dürfen sie diese Stütze gerne behalten und nutzen. In der Beratung suchen wir gemeinsam nach anderen Lösungsmöglichkeiten.

 

Eine Ess-Störung kann selbstverständlich noch viele andere Gründe haben. Diäten können einen auf den Weg in die Ess-Störung unterstützen. Oder die Schönheitsideale, die uns täglich schlank und schön aus dem Fernseher anlächeln, schreiben uns vor, wie wir auszusehen haben. 

 

Männer mit einem Sixpack, Frauen mit Traummaßen von 90-60-90. Schlank sein, bedeutet jung sein, attraktiv, dynamisch, erfolgreich, beliebt. Und wer will das nicht?

 

 

Hinter den Krankheitsbildern der verschiedenen Ess-Störungen stehen meines Erachstens in den meisten Fällen ein emotionaler Mangelzustand, eine Form der Konfliktverarbeitung oder auch der Bewältigungsversuch eines psychischen Traumas.

 

In meine Arbeit beziehe ich also die familiären, persönlichkeitsspezifischen und genetischen Einflüsse genauso mit ein, wie die besonderen weiblichen und männlichen Sozialisationsbedingungen.

 

Ess-Störungen entwickeln sich oft schleichend und äußern sich sehr unterschiedlich.

 

Je früher eine Beratung aufgesucht wird, desto besser.